- Berlin verzeichnet im bunq Working Abroad Index 2026 die höchsten monatlichen Versorgungskosten weltweit (362 €). Köln, Hamburg, München und Frankfurt gehören ebenfalls zu den teuersten Städten für Versorgungskosten.
- Mit Lebenshaltungskosten von 1.959 € zählt Berlin trotz hoher Versorgungskosten nicht zu den teuersten Städten insgesamt, da die Miete der größte Kostenfaktor bleibt.
- London (3.288 €), Dublin (2.805 €) und Amsterdam (2.775 €) sind die insgesamt teuersten Städte in Europa, trotz niedrigerer Versorgungskosten.
- New York City hat weltweit die höchsten Lebenshaltungskosten (4.068 €), gefolgt von San Francisco (3.759 €) und Boston (3.512 €).
Berlin, 1. September 2026 - Während in Deutschland weiter darüber diskutiert wird, wann die Energiepreise fallen werden, zahlen Haushalte in deutschen Großstädten bereits heute die höchsten Versorgungskosten weltweit. Der neue bunq Working Abroad Index 2026 zeigt: Berlin führt das globale Ranking für Strom, Heizung, Kühlung, Wasser und Müllentsorgung an, gefolgt von Köln und Hamburg. Mit München auf Platz 6 und Frankfurt auf Platz 7 gehören alle fünf untersuchten deutschen Städte zu den teuersten Städten für Versorgungskosten.
Der jährlich erscheinende Index analysiert die tatsächlichen Lebenshaltungskosten (LHK) für Expats, internationale Fachkräfte und Remote Worker in Großstädten und Expat-Destinationen weltweit. Berücksichtigt werden neben Mieten auch Ausgaben für Lebensmittel, öffentlichen Nahverkehr, Versorgungskosten, Mobilfunk, Internet und Coworking.
Bei Vergleichen der Lebenshaltungskosten stehen meist Mieten und Immobilienpreise im Mittelpunkt. Die Ergebnisse des bunq Working Abroad Index 2026 zeigen jedoch, dass es auch bei den Versorgungskosten erhebliche Unterschiede gibt, die sich auf die tatsächlichen Lebenshaltungskosten auswirken. Verglichen wurden die durchschnittlichen monatlichen Kosten für Strom, Heizung, Kühlung, Wasser und Müllentsorgung für eine Wohnung mit 85 m².
Mit durchschnittlich 361,89 € pro Monat weist Berlin die höchsten Versorgungskosten aller untersuchten Städte auf. In Köln summieren sich die Kosten auf 337,47 € und in Hamburg auf 337,41 €. Auch in München (330,55 €) und Frankfurt (328,51 €) liegen die monatlichen Ausgaben auf einem ähnlich hohen Niveau. Damit zählen alle fünf untersuchten deutschen Städte zu den teuersten Standorten weltweit für Versorgungskosten.
Obwohl in deutschen Großstädten die höchsten Versorgungskosten weltweit anfallen, gehören sie nicht zu den teuersten Standorten insgesamt. Mieten bleiben der größte Treiber der monatlichen Lebenshaltungskosten. Entsprechend finden sich die teuersten Städte des bunq Working Abroad Index 2026 vor allem unter den globalen Metropolen mit besonders angespannten Wohnungsmärkten.
New York City führt den bunq Working Abroad Index 2026 mit durchschnittlichen monatlichen Lebenshaltungskosten von 4.068 € an und belegt mit durchschnittlich 3.139 € pro Monat auch den Spitzenplatz bei den Mietkosten. Neben New York zählen auch US-Metropolen wie San Francisco (3.759 €), Boston (3.512 €), Los Angeles (3.003 €) und Miami (2.983 €) zu den insgesamt teuersten Städten.
In Europa weisen insbesondere London (3.288 €), Dublin (2.805 €) und Amsterdam (2.775 €) die höchsten Lebenshaltungskosten im Index auf. Trotz niedrigerer Versorgungskosten als in deutschen Großstädten fallen die monatlichen Gesamtkosten dort aufgrund deutlich höherer Mieten erheblich höher aus.
Für Expats, internationale Fachkräfte und Remote Worker sind die teuersten Städte der Welt nicht die einzige Option. Während globale Metropolen häufig mit Karrierechancen, Infrastruktur und internationaler Vernetzung überzeugen, punkten andere Städte mit deutlich niedrigeren Lebenshaltungskosten. So zählen beispielsweise Chiang Mai (607 €), Ho-Chi-Minh-Stadt (659 €), Kuala Lumpur (792 €) und Bangkok (813 €) zu den günstigsten Standorten des Index. Auch innerhalb Europas bieten Städte wie Bukarest (927 €) oder Sofia (1.078 €) eine deutlich günstigere Alternative zu den meisten westeuropäischen Metropolen.
„Wer die Kosten eines Umzugs ins Ausland bewertet, schaut häufig zuerst auf die Mieten. Unsere Daten zeigen jedoch, dass es auch bei laufenden Ausgaben wie Strom, Heizung, Wasser, Lebensmitteln oder Internet große Unterschiede zwischen Standorten gibt, die einen erheblichen Einfluss auf die Lebenshaltungskosten haben können“, so Joe Wilson, Chief Evangelist bei bunq. „Gerade Versorgungskosten sind oft schwieriger zu vergleichen und entpuppen sich als versteckter Kostenfaktor. Deutschland ist dafür ein gutes Beispiel: Obwohl die Mieten in Städten wie London oder Amsterdam deutlich höher sind, liegen die Versorgungskosten in Berlin mehr als 60 Prozent über dem Niveau von New York City. Umso wichtiger ist es, sich vor einem Umzug frühzeitig über die tatsächlichen Kosten zu informieren und nicht allein auf die Miete zu schauen.“
bunq, Europas zweitgrößte Neobank, hat die erste nutzerzentrierte Bank entwickelt. Mit einem Produkt, das sich an den Bedürfnissen seiner Nutzer:innen orientiert, macht bunq das Leben für ortsunabhängige Menschen und Unternehmen einfacher. Das beginnt beim Umgang mit Geld: beim Bezahlen, Sparen, Budgetieren und Investieren. Als weltweit erste GenAI-gestützte Bank bietet bunq seinen Nutzer:innen rund um die Uhr sicheren und einfachen Finanzsupport – mit ihren Bedürfnissen im Mittelpunkt.
bunq hat bereits vieles möglich gemacht, was lange als unmöglich galt: Als erste Bank seit über 35 Jahren erhielt bunq eine neu erteilte europäische Banklizenz, sicherte sich die größte Series-A-Finanzierung, die je ein europäisches Fintech erhalten hat (193 Mio. €), und war die erste EU-Neobank, die nachhaltig profitabel wurde. Im Rahmen der Mission, die erste globale Neobank aufzubauen, hat bunq zudem eine US-Broker-Dealer-Lizenz erhalten und eine mexikanische Banklizenz beantragt. Weitere internationale Expansionsschritte sollen folgen. Mehr erfahren: www.bunq.com