Deutsche entdecken Kryptowährungen für sich: 62 % sehen sie als unverzichtbare Anlagealternative.

Eine neue Studie von bunq zeigt, dass Deutsche im Alltag ihre Spar- und Vermögensplanung aktiv überdenken. Angesichts der anhaltenden finanziellen Unsicherheit spielen Kryptowährungen dabei immer häufiger eine Rolle.

  • 36 Prozent haben bereits in Kryptowährungen investiert
  • Bei den 64 Prozent, die noch nicht investiert haben, sind die größten Hindernisse die Volatilität (30 Prozent), mangelndes Wissen (28 Prozent) und mangelndes Vertrauen in bestehende Krypto-Plattformen (26 Prozent)
  • Während 47 Prozent der männlichen Befragten angeben, in Kryptowährungen investiert zu haben, ist dies bei nur 25 Prozent der weiblichen Befragten der Fall

Berlin, 2. Juni 2026 bunq, Europas zweitgrößte Neobank, veröffentlicht den Crypto Trust Index. Die Studie zeigt, dass 62 Prozent der deutschen Befragten angeben, das aktuelle wirtschaftliche Klima veranlasse sie dazu, Alternativen wie Kryptowährungen in Betracht zu ziehen, was auf eine deutliche Verlagerung hin zu einer Diversifizierung jenseits herkömmlicher  Anlagestrategien hindeutet. 63 Prozent fühlen sich hinsichtlich ihrer aktuellen finanziellen Situation unsicher und 64 Prozent machen sich Sorgen um ihre langfristige finanzielle Stabilität in fünf Jahren.

Dies ist nicht nur ein passives Interesse, sondern zeigt sich auch in den alltäglichen Gewohnheiten. 71 Prozent der Befragten geben an, aktiv daran zu arbeiten, ihr Vermögen zu vermehren. Die bunq-Studie zeigt, dass Kryptowährungen für 36 Prozent der Deutschen bereits Teil davon sind. Unter denjenigen, die bereits investiert haben, spiegeln die wichtigsten Motivationen alltägliche Prioritäten wider: 25 Prozent möchten ihr Einkommen steigern und 21 Prozent geben an, mit Blick auf ihre Zukunft zu investieren.

Um diesen Schritt zu wagen, stehen jedoch nach wie vor nicht nur praktische, sondern auch emotionale Hürden im Weg. Den Ergebnissen zufolge haben 64 Prozent bisher nicht in Kryptowährungen investiert – nicht aus ideologischen Gründen, sondern vor allem wegen mangelnden Vertrauens: 30 Prozent nennen die Volatilität der Vermögenswerte, 28 Prozent verweisen auf fehlendes Wissen und 26 Prozent geben an, den bestehenden Krypto-Plattformen nicht genug zu vertrauen, um den Einstieg zu wagen.

Diese Unsicherheit zeigt sich auch darin, woher die Menschen ihre Informationen beziehen. Auf die Frage, wie sie sich über Kryptowährungen informieren, geben 21 Prozent an, nicht zu wissen, wo sie anfangen sollen. Andere suchen Bestätigung an vertrauten Orten: 17 Prozent würden sich an Freunde und Familie wenden, und 15 Prozent würden ihre Bank um Unterstützung bitten, um sich in diesem Bereich besser zurechtzufinden.

Vertrauen, Vorsicht und Krypto: Geschlechtsspezifische Unterschiede in Deutschland

Während Kryptowährungen für fast die Hälfte der deutschen Männer schon zum Bestandteil ihrer Finanzplanung geworden sind, gehen Frauen vorsichtiger damit um, obwohl sie größere Sorgen um ihre finanzielle Zukunft äußern. Heute geben 47 Prozent der Männer an, in Kryptowährungen investiert zu haben, verglichen mit 25 Prozent der Frauen.

Der Unterschied scheint weniger in der Motivation als vielmehr im Zugang, im Vertrauen und im Know-how zu liegen. Sowohl Männer als auch Frauen suchen aktiv nach Möglichkeiten, ihr Geld zu vermehren, doch 27 Prozent der Frauen geben an, dass sie nicht wüssten, wo sie mit Kryptowährungen anfangen sollten, verglichen mit 15 Prozent der Männer. Männer suchen zudem eher Rat bei Finanzinstituten: 17 Prozent geben an, dass sie sich für Informationen zu Kryptowährungen an ihre Bank wenden würden, während Frauen sich eher auf Freunde, Familie oder soziale Medien verlassen.

Insgesamt sehen mehr als 60 Prozent der Männer ebenso wie der Frauen Kryptowährungen heute als wichtige alternative Anlageform im aktuellen Wirtschaftsklima an.

„Seit Jahren richtet sich die Krypto-Branche an Insider, doch die Akzeptanz in der breiten Masse wird durch Vertrauen und Einfachheit vorangetrieben, nicht durch Komplexität“, sagte Joe Wilson, Chief Evangelist bei bunq. „Nutzer sind offen dafür, neue Wege zu erkunden, um ihr Geld gewinnbringend einzusetzen, aber sie möchten dies in einer vertrauten, sicheren und benutzerfreundlichen Umgebung tun. Bei bunq bauen wir diese Brücke und machen Kryptowährungen für jeden zugänglich, der bereit ist, den ersten Schritt zu wagen.“

Über bunq

bunq, Europas zweitgrößte Neobank, hat das Bankwesen von Grund auf neu gestaltet. Als weltweit erste GenAI-gestützte Bank treibt bunqs firmeneigene KI jeden Bereich des Geschäfts voran – von der Unterstützung der Nutzer bei ihren Finanzen bis hin zur Integration in bunqs eigene Abläufe. Durch die Entwicklung eines Produkts, das auf den Wünschen und Bedürfnissen seiner Nutzer basiert, erleichtert bunq ortsunabhängigen Menschen und Unternehmen das Leben, angefangen bei der Art und Weise, wie sie ihr Geld verwalten: wie sie es ausgeben, sparen, budgetieren und investieren.

Als Pionier in vielen Bereichen, die als unmöglich galten, war bunq die erste Bank seit über 35 Jahren, die eine Greenfield-Banklizenz in Europa erhielt. Zudem erzielte das Unternehmen die größte Series-A-Finanzierungsrunde, die jemals von einem europäischen Fintech-Unternehmen gesichert wurde (193 Millionen Euro), und erreichte als erste Neobank in der EU strukturelle Rentabilität. Im Rahmen seiner Mission, die erste globale Neobank aufzubauen, hat bunq zudem seine US-Broker-Dealer-Lizenz erhalten und eine US- sowie eine mexikanische Banklizenz beantragt, wobei weitere globale Expansionen folgen werden. Erfahren Sie mehr: www.bunq.com

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