Deutsche vertrauen KI ihr Geld eher an als ihre Emotionen

Neue bunq-Studie zeigt: Deutsche sehen KI als professionellen Partner für finanzielle Optimierung und Gewinne und priorisieren datengesteuerte Planung gegenüber emotionaler Unterstützung

  • Deutsche betrachten KI als finanziellen und beruflichen Verbündeten, nicht als Life-Coach: Sie vertrauen ihr vor allem bei der Optimierung ihrer Finanzen (4,5) und ihrer Karriere (4,2)
  • 41 Prozent der Befragten haben im letzten Jahr bereits Geld durch den Einsatz von KI gespart, wobei mehr als jeder Achte (12 Prozent) über € 1.000 sparen konnte
  • 31 Prozent der Deutschen sind bei ihren Ausgabengewohnheiten gegenüber einer KI ehrlicher als gegenüber einer anderen Person; bei GenZ und Millennials steigt dieser Wert auf 33 Prozent
  • 60 Prozent der Deutschen haben bereits KI genutzt, um eine finanzielle Entscheidung zu treffen – fast doppelt so viele wie in den USA (37 Prozent)

Berlin, 24. März 2026 bunq, die zweitgrößte Neobank in Europa, veröffentlicht heute die Ergebnisse ihres „AI in Finance“ - Reports, für den 7.000 Erwachsene in Großbritannien, den USA, Frankreich, Deutschland, Spanien, den Niederlanden und Irland befragt wurden. Die Ergebnisse deuten auf einen klaren Wandel hin: Die Deutschen lassen die KI-Hype-Phase hinter sich und nutzen die Technologie nun als praktisches Werkzeug zur Verwaltung ihrer Finanzen.

Die Studie offenbart eine klare Vertrauensleiter bei der KI-Nutzung in Deutschland. Anstatt den Mangel an Emotionen als Makel zu sehen, betrachten die Befragten dies als professionellen Vorteil: Sie stufen KI bei objektiven „Hard Science“ - Anfragen konsequent höher ein als im privaten Bereich. Auf einer Skala, auf der ein niedrigerer Wert für tieferes Vertrauen steht, liegt die persönliche Finanzberatung (4,5) fest an der Spitze der Hierarchie und übertrifft sensiblere Bereiche wie psychologische Unterstützung (4,7) und Erziehungsberatung (4,9) deutlich. Für die deutsche Öffentlichkeit gilt: Je datengetriebener die Aufgabe – wie Karriereplanung oder Finanzoptimierung –, desto mehr schätzen sie die objektive, unvoreingenommene Natur der Technologie.

Dieses Vertrauen in Logik schlägt sich in wachsender Akzeptanz nieder. Sechs von zehn Deutschen (60 Prozent) haben bereits KI genutzt, um eine finanzielle Entscheidung zu treffen. Damit liegen sie deutlich vor ihren US-amerikanischen Mitstreitern (37 %). Während die jüngeren Generationen mit fast sieben von zehn Millennials und Gen Z (66 Prozent) bei Finanzentscheidungen per KI vorangehen, haben auch über vier von zehn deutschen Boomern (43 Prozent) die Technologie bereits für sich entdeckt. Infolgedessen geben 47 Prozent aller deutschen Nutzer an, sich durch die Hilfe von KI besser über ihre Finanzen im Bilde zu fühlen. Ob es darum geht, kostspielige Fallen wie Gebühren und Überziehungen zu vermeiden (29 Prozent) oder wirtschaftlich vorteilhaftere Anlageentscheidungen zu treffen (22 Prozent) – die Nutzer priorisieren Effizienz, um ihre Kaufkraft in einem Umfeld mit momentan hoher Inflation zu sichern.

Entscheidend ist, dass die Auswirkungen auf den Geldbeutel bereits spürbar sind. 41 Prozent der Deutschen geben an, dass sie im letzten Jahr durch den Einsatz von KI bereits Geld gespart haben. Unter diesen Sparern berichten mehr als 12 Prozent, über 1.000 € zur Seite gelegt zu haben. Neben dem direkten finanziellen Gewinn nennen 38 Prozent der Deutschen die Zeitersparnis als Hauptvorteil, und 28 Prozent sagen, dass sie sich am ehesten in stressigen finanziellen Situationen an eine KI wenden, um strukturierte Orientierung zu finden.

Dr. Nick Hobson, Verhaltenswissenschaftler und Consulting Director bei Influence at Work, erklärt: „Was wir erleben, ist ein Übergang von funktionalem zu emotionalem Vertrauen in KI. Menschen fangen oft sehr pragmatisch an, fast so, als würde man mit einem Fremden im Zug sprechen. Diese Distanz macht es einfacher, sich zu öffnen. Aber sobald die Leute die Ratschläge ausprobieren und sehen, dass es tatsächlich funktioniert, wächst das Vertrauen. Es fühlt sich weniger wie ein Werkzeug an, sondern mehr wie eine Beziehung: Man tastet sich vor, und mit der Zeit baut sich das Vertrauen auf. In diesem Sinne wird KI zu einer Art ‚sozialem Fitnessstudio‘. Die Menschen nutzen sie, um schwierige Gespräche zu üben – etwa Gehaltsverhandlungen oder das Setzen von Grenzen in der Familie –, ohne den Druck realer Konsequenzen. Diese Übung kann auf das echte Leben ausstrahlen und den Menschen helfen, sich sicherer und besser vorbereitet zu fühlen, wenn es zum zwischenmenschlichen Dialog kommt.“

Joe Wilson, Chief Evangelist bei bunq, sagt: „Es ist eine dynamische Zeit. Die Menschen wenden sich zunehmend an die KI, um Hilfe bei täglichen Entscheidungen zu erhalten, und das funktioniert besonders dann, wenn die Technologie wirklich um ihr Leben herum entwickelt wurde. Das kann bedeuten, dass sie dir hilft, dein Geld zu verstehen, informierte Entscheidungen zu treffen und dein Leben mit weniger Stress so zu leben, wie du es willst. Die wahre Wirkung entsteht, wenn KI nicht nur ein weiteres Tool ist, sondern etwas, das das Leben einfacher macht. Dann ist sie kein bloßes Feature mehr, sondern etwas, auf das man sich jeden Tag verlässt.“

Ausblick – der Wandel zur „Hard Science“

Der Verlass auf KI für greifbare Ergebnisse und Gewinne wird zum Standard werden. Mehr als jeder zweite Deutsche (57 Prozent) erwartet, dass seine Abhängigkeit von KI in Geldangelegenheiten in den nächsten zwei bis drei Jahren zunehmen wird. Insgesamt unterstreichen die Ergebnisse einen klaren Trend: Die Deutschen nutzen KI, um ihre mentale Belastung zu reduzieren, Stress abzubauen, Zeit zu sparen und komplexe Finanzentscheidungen durch objektive Intelligenz zu vereinfachen. 

Über die Studie

Die Umfrage wurde im Februar 2026 von Pollfish im Auftrag von bunq durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 7.000 Personen in sieben Ländern: Frankreich (1.000), Deutschland (1.000), Irland (1.000), den Niederlanden (1.000), Spanien (1.000), dem Vereinigten Königreich (1.000) und den USA (1.000). Ziel der Studie war es, besser zu verstehen, mit welchen Herausforderungen Menschen konfrontiert sind, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Darüber hinaus sollte ein umfassendes Bild der öffentlichen Wahrnehmung von Künstlicher Intelligenz im Finanzbereich gewonnen werden – darunter, wie verbreitet der Einsatz von KI-Tools im persönlichen Finanzmanagement ist, welche Vorteile und Bedenken damit verbunden werden und wie KI die Art und Weise beeinflusst, wie Menschen über ihre Finanzen nachdenken und diese organisieren.

Über bunq

bunq, Europas zweitgrößte Neobank, hat das Bankwesen von Grund auf verändert. Als weltweit erste GenAI-gestützte Bank nutzt bunq seine firmeneigene KI in allen Bereichen des Geschäfts, von der Unterstützung der Nutzer bei ihren Finanzen bis hin zur Integration in die eigenen Abläufe von bunq. Durch die Entwicklung eines Produkts, das auf den Wünschen und Bedürfnissen seiner Nutzer basiert, erleichtert bunq ortsunabhängigen Menschen und Unternehmen das Leben – von der Verwaltung ihres Geldes bis hin zum Ausgeben, Sparen, Budgetieren und Investieren.

 

bunq hat viele Meilensteine erreicht, die lange als unmöglich galten: die erste Bank seit über 35 Jahren mit einer europäischen Banklizenz, 193 Millionen Euro in der größten Serie-A-Finanzierungsrunde eines europäischen Fintechs und die erste Neobank in der EU, die strukturelle Rentabilität erreichte. Im Rahmen seiner Mission, die erste globale Neobank aufzubauen, wagte bunq im Oktober 2025 auch seinen ersten Schritt in die USA als zugelassener Broker-Dealer, wobei weitere Expansionen folgen sollen. Weitere Informationen: www.bunq.com

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