Von Wocheneinkauf bis Weltreise: Bei diesen Ausgaben haben Deutsche 2025 am häufigsten die Kosten geteilt

  • Deutsche teilen vor allem Alltagskosten: Während Franzosen und Engländer häufiger Urlaubs- und Restaurantkosten aufteilen, teilen Nutzer:innen in Deutschland überproportional oft Lebensmitteleinkäufe und laufende Ausgaben. 
  • Rund 45 Prozent der in Deutschland geteilten Kosten entfallen auf Essen und Trinken (20 Prozent) sowie Lebensmitteleinkäufe (25 Prozent), gefolgt von Transport (12 Prozent). Ausgaben für Reisen (5 Prozent) und Freizeit (3 Prozent) spielen eine deutlich geringere Rolle.
  • Breite Datenbasis: Für die Auswertung hat tricount Gruppenausgaben in Höhe von 23,4 Milliarden Euro analysiert, davon rund zwei Milliarden Euro in Deutschland.

Berlin, 27. Januar 2026 – tricount by bunq, eine globale Go-to-App, die die Erfassung von Gruppenausgaben für Übernachtungen, Urlaube und von Mitbewohner:innen automatisiert, hat im Rahmen seines Jahresrückblicks „tricount Wrapped 2025“ ausgewertet, wofür Menschen in Deutschland im Jahr 2025 am häufigsten Kosten geteilt haben. Grundlage der Analyse sind anonymisierte Gruppenausgaben von Nutzer:innen in 175 Ländern im Gesamtwert von 23,4 Milliarden Euro. Rund zwei Milliarden Euro davon stammen aus Deutschland und liefern Einblicke in das hiesige Ausgabeverhalten im internationalen Vergleich.

Essen und Einkäufe ganz vorne: Deutsche teilen vor allem Alltagskosten

Der Blick auf die Ausgabenkategorien zeigt klar: Geteilte Ausgaben sind vor allem Alltagsausgaben. Im Jahr 2025 entfielen rund 45 Prozent der gemeinsam abgerechneten Kosten auf Essen und Trinken (20 Prozent) sowie Lebensmitteleinkäufe (25 Prozent). Hinzu kommen Transportkosten mit 12 Prozent, die ebenfalls eine zentrale Rolle im Alltag spielen. Reisekosten machen 2025 nur fünf Prozent der geteilten Ausgaben aus, auch Freizeit- und Unterhaltungsausgaben (3 Prozent) fallen nur gering ins Gewicht.

Die Zahlen zeigen, dass das Teilen von Ausgaben für viele Nutzer:innen längst Teil des Alltags geworden ist. Statt einzelner Anlässe stehen wiederkehrende, alltägliche Kosten im Fokus – ein Hinweis darauf, dass digitale Tools zunehmend dabei helfen, gemeinsame Finanzen im Alltag einfach und transparent zu organisieren.

Deutschland teilt anders: Lebensmittel wichtiger als Reisen

Im Vergleich zu anderen Ländern zeigen sich deutliche kulturelle Unterschiede. Während in Deutschland Lebensmitteleinkäufe (25 Prozent) besonders häufig geteilt werden, macht diese Ausgabenkategorie im Vereinigten Königreich nur 17 Prozent aus. In Frankreich hingegen teilen Nutzer:innen überproportional oft Kosten für Reisen und Unterhaltung.

„Jahr für Jahr sehen wir dasselbe: Menschen wollen den Moment mit den Menschen genießen, die ihnen wichtig sind – und sich nicht damit beschäftigen, wer wem noch etwas schuldet“, sagt Joe Wilson, Chief Evangelist bei bunq. „Jede gemeinsame Ausgabe ist anders, doch hinter jeder steht eine Geschichte von Freund:innen, Paaren oder Mitbewohner:innen, die sich bewusst für eine einfache und pragmatische Lösung entscheiden, damit nicht das Geld im Vordergrund steht, sondern die gemeinsamen Erlebnisse.“

Am Vatertag teilen Nutzer:innen besonders viele Ausgaben

Auch beim Zeitpunkt gemeinsamer Ausgaben zeigen sich nationale Besonderheiten. Weltweit ist der 30. Dezember der Tag mit den meisten geteilten Ausgaben – nach Weihnachten und vor Silvester sind die Nutzer:innen von tricount besonders aktiv. In Deutschland häufen sich geteilte Kosten außerdem vor allem rund um lange Wochenenden und Brückentage. So zählt der 29. Mai, auf den 2025 Christi Himmelfahrt und der Vatertag fielen, hierzulande zur Top 3 der Tage mit den meisten geteilten Ausgaben. Wenn Menschen mehr gemeinsam unternehmen, rechnen sie auch mehr Ausgaben gemeinsam ab – an Brückentagen ist das oft der Fall.

tricount setzt Wachstum fort

Die Auswertung zeigt, dass das Teilen von Alltagsausgaben für immer mehr Nutzer:innen zur festen Gewohnheit wird. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Gesamtvolumen der in Deutschland über tricount geteilten Gruppenausgaben von 1,5 Milliarden Euro auf 2 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht einem Wachstum von 30 Prozent. Parallel dazu ist auch die Nutzerbasis in Deutschland deutlich gewachsen: 2025 verzeichnete tricount hierzulande ein Nutzerwachstum von 42 Prozent und lag damit über dem globalen Durchschnitt von 33 Prozent.

Methodik

Für die Auswertung hat tricount mehr als 18 Millionen anonymisierte Gruppenausgaben mit einem Gesamtvolumen von 23,4 Milliarden Euro analysiert, davon Gruppenausgaben im Umfang von rund 2 Milliarden Euro in Deutschland. Der untersuchte Zeitraum umfasst den 1. Januar 2025 bis einschließlich 31. Dezember 2025. Die dargestellten prozentualen Anteile beziehen sich auf die größten Ausgabenkategorien; weitere rund 30 Prozent der Ausgaben entfallen auf sonstige, nicht eindeutig zuordenbare Kosten.

Über bunq

bunq, Europas zweitgrößte Neobank, hat das Bankwesen von Grund auf verändert. Als weltweit erste GenAI-gestützte Bank nutzt bunq seine firmeneigene KI in allen Bereichen des Geschäfts, von der Unterstützung der Nutzer bei ihren Finanzen bis hin zur Integration in die eigenen Abläufe von bunq. Durch die Entwicklung eines Produkts, das auf den Wünschen und Bedürfnissen seiner Nutzer basiert, erleichtert bunq ortsunabhängigen Menschen und Unternehmen das Leben – von der Verwaltung ihres Geldes bis hin zum Ausgeben, Sparen, Budgetieren und Investieren.


bunq hat viele Meilensteine erreicht, die lange als unmöglich galten: die erste Bank seit über 35 Jahren mit einer europäischen Banklizenz, 193 Millionen Euro in der größten Serie-A-Finanzierungsrunde eines europäischen Fintechs und die erste Neobank in der EU, die strukturelle Rentabilität erreichte. Im Rahmen seiner Mission, die erste globale Neobank aufzubauen, wagte bunq im Oktober 2025 auch seinen ersten Schritt in die USA als zugelassener Broker-Dealer, wobei weitere Expansionen folgen sollen. Weitere Informationen: www.bunq.com

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