- Die zweitgrößte Neobank Europas beantragt eine US-Banklizenz und macht somit den nächsten Schritt in Richtung vollständiger Markteinführung
- Mit dem Antrag reagiert bunq auf die wachsende Nachfrage nach einer globalen, sicheren und einfach nutzbaren Bank
- bunq richtet sich dabei gezielt an digitale Nomaden und Menschen mit internationalem Lebensstil, die sowohl in Europa als auch in den USA vernetzt sind
New York City, 7 Januar 2026: bunq die zweitgrößte Neobank Europas, hat offiziell eine US-amerikanische De-novo-Banklizenz bei der Aufsichtsbehörde OCC beantragt. Damit macht das Unternehmen einen entscheidenden Schritt, um das Leben einer wachsenden Gruppe von Menschen mit internationalem Lebensstil sowie digitalen Professionals zu erleichtern, die zwischen den USA und Europa leben und arbeiten. Nach Genehmigung der Lizenz kann bunq künftig vollständig als Bank in den USA tätig sein.
Die Challenger-Bank hat ihr Angebot gezielt für digitale Nomaden, eine weltweit vernetzte Community, entwickelt. Digital Natives erwarten Flexibilität und Kontrolle, doch die bestehenden Finanzsysteme bedienen sie nur unzureichend und schränken ihre Mobilität und den Zugang zu Finanzdienstleistungen ein. bunq wird nun sein bewährtes Modell aus sicheren digitalen Zahlungen, starker Authentifizierung und branchenführender KI-gestützter Betrugserkennung in die USA bringen. Diese Schutzmechanismen begleiten die Nutzer im Alltag und bieten Sicherheit in Risikosituationen, wie etwa bei internationalen Reisen.
Nach Genehmigung wird die Neobank ihre Services zunächst in US-Metropolregionen mit großen Expat-Communitys starten – dort, wo bunqs Nutzer leben, arbeiten und sich am häufigsten bewegen. bunq ermöglicht es Kunden zudem, schneller eine US-Kreditwürdigkeit aufzubauen, indem europäische Finanzdaten berücksichtigt werden – eine Hürde, die für neu zugezogene Expats oft groß ist. Zusätzlich besteht bei entsprechender Berechtigung die Möglichkeit, sowohl US-amerikanische als auch europäische Girokonten zu eröffnen.
„Unsere Nutzer bauen ihr Leben über Ländergrenzen hinweg auf – deshalb brauchen sie eine Bank, die überall sicher, verlässlich und einfach zu nutzen ist“, sagt Ali Niknam, Gründer und CEO von bunq. „Wir wollen ihnen die Freiheit geben, so zu leben, wie sie möchten, ganz gleich, ob sie in die USA gehen, nach Europa zurückkehren oder zwischen beiden Welten unterwegs sind.“
Der Antrag folgt kurz auf die Genehmigung der Broker-Dealer-Lizenz durch die FINRA. bunq hatte den Prozess zur US-Banklizenz bereits 2023 gestartet und anschließend gezielt eine Broker-Dealer-Lizenz beantragt, um den Markteintritt vorzubereiten. Mit der erteilten Broker-Dealer-Lizenz und dem eingereichten vollständigen Bankantrag tritt bunq nun in die nächste Phase seines Plans ein, sein gesamtes Leistungsangebot in den USA verfügbar zu machen.
bunq ist in mehr als 30 europäischen Märkten aktiv und gilt als erste GenAI-gestützte Bank weltweit sowie als erste Bank, die ihre Services in 38 Sprachen anbietet. Die Beantragung der US-Lizenz erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender globaler Dynamik: Kürzlich überschritt bunq die Marke von 20 Millionen Nutzern und kündigte an, eine britische EMI-Lizenz anzustreben.